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Nähkurs I

Ich hatte mir schon seit längerem vorgenommen einen Nähkurs zu besuchen. Nun habe ich mich auch bei einem angemeldet und werde hier im Blog ein wenig parallel dazu berichten.
Ich suchte mir also einen kleinen Kurs der bei mir in der nähe war und bin dabei auf einen kleinen Laden namens Libelle gestoßen und habe mich dort angemeldet.

Heute war nun der erste Tag.
Ursprünglich war der Kurs für vier Leute gedacht. Allerdings wie es der Zufall so wollte, konnten zwei Leute an diesem Tag nicht, und die dritte Person hatte sich leider verspätet.
So hatte ich das Glück das ich in der ersten halben Stunde eine eins zu eins Betreuung hatte. Mein Plan war das ich eigentlich ein Etuikleid zu nähen, aber wir sind übereingekommen, das das in den vier mal zwei Stunden evtl nicht zu schaffen sei. Ihr Kredo ist, dass wenn möglich, jeder mit einem vollendetem Stück nach Hause gehen kann. Da ich mir schon so etwas gedacht hatte, hatte ich noch einen leichten jeansstoff sowie Bündchenstoff eingepackt, so das mein plan B eine Hose für meinen Junior erstellt wird.
Steffi hatte schon ein abgepaustes Schnittmuster von einer kleinen Hose. So konnte ich direkt los legen und das Schnittmuster auf meinen Stoff anheften und ausschneiden.
Da ich schon vorher ein wenig was genäht hatte, und mich ein bisschen intensiver übers nähen informiert hatte, brauchte sie nicht bei Adam und Eva anfangen und hat den Stoffbruch sowie den Fadenlauf nur am Rande erwähnt.

Das Schnittmuster war wirklich recht einfach. Es war eine (gerade ?) Pumphose mit Bündchen an den Beinen sowie am Bauch. Da ich da ich bisher noch nicht mit Bündchen gearbeitet kam mir das ganze gelegen. Ich hatte gerade die Nähte der Hose zusammen genäht, als die verspätete Person dazu kam. Sie hat sich vorgenommen eine Hose zu nähen und musste sich erst noch ein Schnittmuster aussuchen. Da sie recht unerfahren war, wurde ihr noch gezeigt wie man ein Muster kopiert und wie das mit der Nahtzugabe ist. In der zwischen zeit wurde ein wenig geklöhnt und jeder hat ein wenig von sich erzählt.

In der zeit war ich soweit gekommen, dass nun die Bündchen an die Hose genäht werden sollte. Steffi hatte mir gezeigt wie man das am besten machte und ich machte mich dran. Da ich mich ein wenig festgequasselt hatte, gingen die zwei Stunden unwahrscheinlich schnell um. Der Schnitt war eigentlich so einfach, dass er eigentlich in zwei Stunden zu machen wäre, allerdings fehlt bei mir noch das Versäubern des zweiten Bein-Bündchen und das annähen sowie Versäubern des Bauchbandes. So bin ich mit einer fast fertigen Babyhose nach Hause gezogen und hab die fehlende Daheim erledigt.

Fazit für den ersten Kurstag:
Da ich mich nicht einschätzen konnte, hatten wir etwas ausgesucht was einfach umzusetzen war – es war fast zu einfach, da ich aber bisher noch keine Bündchen vernäht hatte, war das alles nicht so wild.
Allerdings bin ich mir noch nicht ganz sicher was ich nächste Wochen anfangen werde.

Und hier noch die Hose:

Resteverwertung

Ich habe von mir ein paar Reste verwertet und daraus einen Tast-/ Fühlwürfel für den Junior gemacht.
Verwendete Stoffe

  • Kuhfellimitat
  • dunkelgrüner Pannesamt
  • roter – keine Ahnung dehnt sich aber bis zum geht nicht mehr.
  • hellgrauer Jeansstoff
  • schwarzes Wildleder
  • dunkelgraues raues Wollmischgewebe (glaube ich)

Innen ist noch ein kleines Döschen welches ein wenig Reis gefüllt ist. So rasselt es noch ein wenig.

Winterschuh

Hier mal ein ‚Winterschuh‘ dummerweise ist er glaube ich zu klein geworden. Entweder habe ich den Gummizug zu eng gemacht, oder es lag daran das ich als Stoff Vlies und Lederimitat verwendet hatte. Das Schnittmuster war allerdings ausgelegt für ’normale‘ dünne Stoffe. Das nächste mal weiß ich es dann besser.

Aus alt macht neu

Einer meiner Jeanshosen ist leider irreparabel kaputt gegangen, also habe ich mir gedacht, dass ich aus der alten Jeans von Mama eine neue Jeans für Junior nähe. Ich bin mit dem Resultat zufrieden. Das Schnittmuster habe ich von einer vorhandenen Hose abgepinnt. Die Eins ist meine erste Applikation und ich bin echt froh dass sie mir so gut gelungen ist – zugegeben ich hab vorher zweimal an Stoffresten geübt. Die kleine Gesäßtasche wurde aus der alten Gesäßtasche geformt, die Stickereien kommen also leider nicht von mir.