Archive for Mai. 2013

Ein Body-T-Shirt

Ich hatte die Tage noch ein wenig zeit und wollte eine Idee umsetzen, die mir schon länger im Kopf rumgeistert.
Wir haben ein Body der ausschaut wie ein t-shirt, allerdings kann man da nur den unteren Saum umklappen, welches dann für die Optik sorgt.

Ich fand die Idee richtig gut, sodass ich es ein wenig weitergesponnen habe, den überstand breiter haben wollte. So kann mein kleiner ein boddy anhaben und es schaut dennoch aus wie ein Shirt.

Als Basis diente mir Schnabbelinas regenbogenbody. Zu guter letzte hatte ich mir noch einen Stoff zugelegt, der verschiedene Piraten Motive hatte und hab daraus noch eine Applikation gemacht.

Nähkurs teil 3 und 4

Ich hatte nun die letzten zwei Nähkurstage. In den jeweils zwei Stunden habe ich weiter an meiner Hose genäht. Im dritten Teil habe ich den Bund aus acht teilen zusammen genäht und die Nähte glattgebügelt. Ich hab es dann noch geschafft, einen Teil des Reißverschlusses festzunähen.

Am letzten Tag habe ich mich zuerst um den Reißverschluss gekümmert. Als der festgenäht war, kam noch der Bund. Leider hatte ich es zeitlich nicht geschafft die Hose innerhalb des Kurses fertig zu nähen, allerdings muss man dazu schreiben, dass ich im ersten Teil ja die Babyhose gemacht hatte.

Zuhause musste ich dann noch die letzten Naht am Bund im Nahtschatten nähen. Und die Hose auf die richtige Länge kürzen.

Bilder werden noch nachgeliefert.

Nähkurs teil 2

Ich war am Montag wieder bei meinem Nähkurs.
Da ich die Hose für meinen kleinen fertig gestellt hatte, hatte ich beschlossen eine Hose für mich zu nähen.
Ich hatte dafür schon vorab einen schwarzen Baumwollkörperstoff gekauft.
Da ich Zeit beim Kurs sparen wollte, habe ich mein Schnittmuster schon ausgeschnitten (ein burda download ) und bin mit meinen Hosen-Einzelteilen hin. Die Hose hat einen Reißverschluss mittig und Hosentaschen.

Wir waren dieses mal wieder nur zu zweit, allerdings war die Dame von letzter Woche erkrankt und die neue hat einen Platz aufgefüllt.

Vor Ort ist mir aufgefallen, dass ich noch vergessen hatte aus Futterstoff die Innenseite der Tasche noch auszuschneiden, welches ich noch prompt gemacht hatte.

Steffi hatte mir also nun erklärt wie ich die Tasche anfange, ich habe erst den Futterstoff angenäht und dann umgeschlagen und nochmal fixiert.

Währenddessen haben wir erfahren das sie eine Ausbildung als Herrenschneiderin gemacht hatte. Ich hatte sie ein wenig darüber ausgefragt was denn der unterschied zwischen einem Damenschneider und einem Herrenschneider ist. Und Ihre aussage dazu war, dass die Ausbildung zum Herrenschneider schwieriger sei, weil die Art der Stoffe es mit sich bringt (seien halt immer recht steif bzw dehnen sich kaum, und fließen wenig, was dazu für, dass man genauer arbeiten muss). Aber man auch zb immer unterschätzt wie viel Arbeit in einem Sakko steckt, und dass ein guter Sakko mehr als aus einem außen und einem Innenstoff besteht.

Als ich dann mittlerweile meine beiden Innenfutter vernäht hatte, kam nun die andere Seite der Tasche und verschloss sich mit dem Innenfutter. So hatte ich nun zwei Frontteile mit einer halb geschlossenen Tasche. Ich musste noch versäubern und oben die Taschenschlussnaht anbringen. Das hab ich allerdings nur an einer Frontseite geschafft Weil die zwei Stunden wieder um waren. Ich hatte noch abgeklärt, was ich für die nächste Woche vorbereiten soll. Dies war natürlich zum einen das vesäubern und abschließen der zweiten Tasche. Sie meinte das ich das rechte und linke Hosenbein sowie die Abnäher zusammen nähen sollte und hatte mir noch gezeigt wie die zwei teile zusammen gehören und wie die Abnäher gesetzt werden.

Zuhause habe ich dann schon mal wie abgesprochen die Tasche zu ende gemacht, und die Seitennähte der Hosenbeine gemacht. Allerdings hatte ich noch Lust ein wenig weiter zu kommen und habe auch die Schrittnaht noch zusammen genäht. Was also nun noch fehlt ist das versäubern der Innennähte, säumen unten und oben den breiten Bund annähen, so wie sicherlich noch ein paar Nähte versäubern.

Als ich soweit war, habe ich die Hose natürlich anprobiert, und dabei festgestellt, dass ich in der Größe bei den Beinen fast schwimme, und ich mir den Schnitt noch ein wenig anpassen muss, damit er besser an mir ausschaut. Ich hatte mir eigentlich vorgestellt, dass die Hose eher Richtung bootcut geht (so wie bei dem Modell *räusper*), allerdings sind die beine so breit und schlackern, das der Schnitt an sich, fast verloren geht.