Nähkurs teil 2

Ich war am Montag wieder bei meinem Nähkurs.
Da ich die Hose für meinen kleinen fertig gestellt hatte, hatte ich beschlossen eine Hose für mich zu nähen.
Ich hatte dafür schon vorab einen schwarzen Baumwollkörperstoff gekauft.
Da ich Zeit beim Kurs sparen wollte, habe ich mein Schnittmuster schon ausgeschnitten (ein burda download ) und bin mit meinen Hosen-Einzelteilen hin. Die Hose hat einen Reißverschluss mittig und Hosentaschen.

Wir waren dieses mal wieder nur zu zweit, allerdings war die Dame von letzter Woche erkrankt und die neue hat einen Platz aufgefüllt.

Vor Ort ist mir aufgefallen, dass ich noch vergessen hatte aus Futterstoff die Innenseite der Tasche noch auszuschneiden, welches ich noch prompt gemacht hatte.

Steffi hatte mir also nun erklärt wie ich die Tasche anfange, ich habe erst den Futterstoff angenäht und dann umgeschlagen und nochmal fixiert.

Währenddessen haben wir erfahren das sie eine Ausbildung als Herrenschneiderin gemacht hatte. Ich hatte sie ein wenig darüber ausgefragt was denn der unterschied zwischen einem Damenschneider und einem Herrenschneider ist. Und Ihre aussage dazu war, dass die Ausbildung zum Herrenschneider schwieriger sei, weil die Art der Stoffe es mit sich bringt (seien halt immer recht steif bzw dehnen sich kaum, und fließen wenig, was dazu für, dass man genauer arbeiten muss). Aber man auch zb immer unterschätzt wie viel Arbeit in einem Sakko steckt, und dass ein guter Sakko mehr als aus einem außen und einem Innenstoff besteht.

Als ich dann mittlerweile meine beiden Innenfutter vernäht hatte, kam nun die andere Seite der Tasche und verschloss sich mit dem Innenfutter. So hatte ich nun zwei Frontteile mit einer halb geschlossenen Tasche. Ich musste noch versäubern und oben die Taschenschlussnaht anbringen. Das hab ich allerdings nur an einer Frontseite geschafft Weil die zwei Stunden wieder um waren. Ich hatte noch abgeklärt, was ich für die nächste Woche vorbereiten soll. Dies war natürlich zum einen das vesäubern und abschließen der zweiten Tasche. Sie meinte das ich das rechte und linke Hosenbein sowie die Abnäher zusammen nähen sollte und hatte mir noch gezeigt wie die zwei teile zusammen gehören und wie die Abnäher gesetzt werden.

Zuhause habe ich dann schon mal wie abgesprochen die Tasche zu ende gemacht, und die Seitennähte der Hosenbeine gemacht. Allerdings hatte ich noch Lust ein wenig weiter zu kommen und habe auch die Schrittnaht noch zusammen genäht. Was also nun noch fehlt ist das versäubern der Innennähte, säumen unten und oben den breiten Bund annähen, so wie sicherlich noch ein paar Nähte versäubern.

Als ich soweit war, habe ich die Hose natürlich anprobiert, und dabei festgestellt, dass ich in der Größe bei den Beinen fast schwimme, und ich mir den Schnitt noch ein wenig anpassen muss, damit er besser an mir ausschaut. Ich hatte mir eigentlich vorgestellt, dass die Hose eher Richtung bootcut geht (so wie bei dem Modell *räusper*), allerdings sind die beine so breit und schlackern, das der Schnitt an sich, fast verloren geht.

Nähkurs I

Ich hatte mir schon seit längerem vorgenommen einen Nähkurs zu besuchen. Nun habe ich mich auch bei einem angemeldet und werde hier im Blog ein wenig parallel dazu berichten.
Ich suchte mir also einen kleinen Kurs der bei mir in der nähe war und bin dabei auf einen kleinen Laden namens Libelle gestoßen und habe mich dort angemeldet.

Heute war nun der erste Tag.
Ursprünglich war der Kurs für vier Leute gedacht. Allerdings wie es der Zufall so wollte, konnten zwei Leute an diesem Tag nicht, und die dritte Person hatte sich leider verspätet.
So hatte ich das Glück das ich in der ersten halben Stunde eine eins zu eins Betreuung hatte. Mein Plan war das ich eigentlich ein Etuikleid zu nähen, aber wir sind übereingekommen, das das in den vier mal zwei Stunden evtl nicht zu schaffen sei. Ihr Kredo ist, dass wenn möglich, jeder mit einem vollendetem Stück nach Hause gehen kann. Da ich mir schon so etwas gedacht hatte, hatte ich noch einen leichten jeansstoff sowie Bündchenstoff eingepackt, so das mein plan B eine Hose für meinen Junior erstellt wird.
Steffi hatte schon ein abgepaustes Schnittmuster von einer kleinen Hose. So konnte ich direkt los legen und das Schnittmuster auf meinen Stoff anheften und ausschneiden.
Da ich schon vorher ein wenig was genäht hatte, und mich ein bisschen intensiver übers nähen informiert hatte, brauchte sie nicht bei Adam und Eva anfangen und hat den Stoffbruch sowie den Fadenlauf nur am Rande erwähnt.

Das Schnittmuster war wirklich recht einfach. Es war eine (gerade ?) Pumphose mit Bündchen an den Beinen sowie am Bauch. Da ich da ich bisher noch nicht mit Bündchen gearbeitet kam mir das ganze gelegen. Ich hatte gerade die Nähte der Hose zusammen genäht, als die verspätete Person dazu kam. Sie hat sich vorgenommen eine Hose zu nähen und musste sich erst noch ein Schnittmuster aussuchen. Da sie recht unerfahren war, wurde ihr noch gezeigt wie man ein Muster kopiert und wie das mit der Nahtzugabe ist. In der zwischen zeit wurde ein wenig geklöhnt und jeder hat ein wenig von sich erzählt.

In der zeit war ich soweit gekommen, dass nun die Bündchen an die Hose genäht werden sollte. Steffi hatte mir gezeigt wie man das am besten machte und ich machte mich dran. Da ich mich ein wenig festgequasselt hatte, gingen die zwei Stunden unwahrscheinlich schnell um. Der Schnitt war eigentlich so einfach, dass er eigentlich in zwei Stunden zu machen wäre, allerdings fehlt bei mir noch das Versäubern des zweiten Bein-Bündchen und das annähen sowie Versäubern des Bauchbandes. So bin ich mit einer fast fertigen Babyhose nach Hause gezogen und hab die fehlende Daheim erledigt.

Fazit für den ersten Kurstag:
Da ich mich nicht einschätzen konnte, hatten wir etwas ausgesucht was einfach umzusetzen war – es war fast zu einfach, da ich aber bisher noch keine Bündchen vernäht hatte, war das alles nicht so wild.
Allerdings bin ich mir noch nicht ganz sicher was ich nächste Wochen anfangen werde.

Und hier noch die Hose:

Eine Dinodecke

Heute Abend habe ich nochmal ein wenig zeit gehabt, und hab eine Decke für meinen Junior genäht.
Die Oberseite ist Baumwolle und so bedruckt – es ist also keine klassische Patchworkdecke.
Die Unterseite ist ist aus Microfleece und damit kuschelig weich.

Nestchen

Ich bin gestern mal wieder zum nähen gekommen und heraus gekommen ist ein Nestchen fürs Bett.
Dieses Nestchen wird an der Gitterseite angebracht und schützt vor Stößen und Zugluft.

Ich konnte dabei gleich eine neue Anschaffung ausprobieren – einen Schrägbandformer. Damit hab ich die Bändel gemacht.

Die Katastrophenhose

Ich habe heute eine Hose für meinen kleinen genäht. Allerdings war der Schaffensprozess irgendwie wie verhext.

Zwei Nähte mussten nochmal komplett aufgetrennt werden.
Zwei Nadeln sind gebrochen, unter anderem meine einzige Zwillingsnadel – man sollte halt keinen Zickzackstich mit der Zwillingnadel nähen. Und zu zum Schluss hab ich die Zwillingsnaht auf rechts statt auf links aufgesetzt.

Dennoch bin ich mit dem Resultat zufrieden. Zumal ich mich dieses mal wirklich an die Anleitung gehalten habe.

Pullover für Junior

Ich habe mich das erste mal an ein Schnittmuster gewagt… Und naja – doch improvisieren müssen.
Heraus gekommen ist ein kleiner Pullover mit einer Applikation aus nicki.

Ich muss echt sagen das ich richtig stolz auf die Umrandung der Krake bin. Die Augen sind mir leider gar nicht gelungen, ich glaube die Radien waren zu eng. aber für die Zukunft habe ich da auch eine Idee wie ich das umgehen kann.

Zudem hatte ich später beim Mund auch noch Probleme, weil der besch** Unterfaden nicht mit kommen wollte… Meine Maschine ist wohl nicht dafür geeignet. Alles im allem bin ich mit der Arbeit schon zufrieden, wobei ich darüber nachdenke ob ich die Augen nicht doch nochmal aufmache und es nochmal versuche.

Resteverwertung

Ich habe von mir ein paar Reste verwertet und daraus einen Tast-/ Fühlwürfel für den Junior gemacht.
Verwendete Stoffe

  • Kuhfellimitat
  • dunkelgrüner Pannesamt
  • roter – keine Ahnung dehnt sich aber bis zum geht nicht mehr.
  • hellgrauer Jeansstoff
  • schwarzes Wildleder
  • dunkelgraues raues Wollmischgewebe (glaube ich)

Innen ist noch ein kleines Döschen welches ein wenig Reis gefüllt ist. So rasselt es noch ein wenig.

Winterschuh

Hier mal ein ‚Winterschuh‘ dummerweise ist er glaube ich zu klein geworden. Entweder habe ich den Gummizug zu eng gemacht, oder es lag daran das ich als Stoff Vlies und Lederimitat verwendet hatte. Das Schnittmuster war allerdings ausgelegt für ’normale‘ dünne Stoffe. Das nächste mal weiß ich es dann besser.

Aus alt macht neu

Einer meiner Jeanshosen ist leider irreparabel kaputt gegangen, also habe ich mir gedacht, dass ich aus der alten Jeans von Mama eine neue Jeans für Junior nähe. Ich bin mit dem Resultat zufrieden. Das Schnittmuster habe ich von einer vorhandenen Hose abgepinnt. Die Eins ist meine erste Applikation und ich bin echt froh dass sie mir so gut gelungen ist – zugegeben ich hab vorher zweimal an Stoffresten geübt. Die kleine Gesäßtasche wurde aus der alten Gesäßtasche geformt, die Stickereien kommen also leider nicht von mir.



Ant-Task in Netbeans

Manchmal gibt es Aufgaben in der Entwicklung, die echt lästig sind. Solche immer wiederkehrenden Aufgaben lassen sich sehr gut automatisieren. Obwohl ich persönlich mit der Bash gut klar komme, möchte ich dennoch nicht immer zwischen meiner IDE (Netbeans) und anderen Fenstern unnötig hin und her wechseln. Netbeans hat jedoch das Feature, Ant-Tasks [1] auf Knopfdruck zu starten und alle anstehenden Aufgaben durchzuführen. Ich habe z.B. einen Task erstellt, der mir über ssh ein bestimmtes Verzeichnis löscht, dann ein svn export macht und schließlich noch per scp ein Verzeichnis von meiner Maschine auf einen beliebigen Server kopiert.

Natürlich könnte ich das alles manuell machen, aber da ich diesen »Prozess« relativ häufig benötige, starte ich nur den Ant-Task und widme mich wieder meiner eigentlichen Arbeit.

Installation des Plugins

Die Installation des Netbeans Ant-Plugins ist recht schnell erledigt. Unter Tools -> Plugins sucht man nach Ant und installiert das Paket. Zu diesem Paket kommen noch eine Hand voll abhängige Pakete, die automatisch mit installiert werden.

Installation des JDK

Falls kein JDK installiert ist, wird Netbeans eines einfordern. Das benötigte JDK ist hier [2] zu bekommen.

Wenn das Paket heruntergeladen und ausgepackt ist, muss man Netbens noch mitteilen, dass es nun dieses JDK verwenden soll. Im Installationsverzeichnis gibt es im etc Verzeichnis die netbeans.conf welche auf das JDK Verzeichnis geändert werden muss.

Beispiel:

netbeans_jdkhome="C:\Programme\Java\jdk1.6.0_14"

Zucker

Ja, ich gebe zu, ich bin faul – sehr faul. Das geht nicht nur so weit, dass ich Ant-Tasks von Hand starte. Ich gehe einen Schritt weiter und lasse Tasks permanent automatisch aufrufen. Natürlich ist das keine neue Idee, schließlich gibt es cron-Jobs seit langem. Aber es gibt, soweit ich weiß, nur ein Cron-Job Plugin für Netbeans, um Ant-Tasks kontinuierlich ablaufen zu lassen. Dieses Plugin ist hier [3] zu bekommen.

Fazit

Die Ant-Tasks schaffen lästige, wiederkehrende Arbeit aus dem Fokus und sorgen dafür, dass mit einem simplen Aufruf vielfältige Aufgaben übernommen werden können. Im Zusammenspiel mit dem Cronjob-Plugin für Netbeans lassen sich die Aufgaben vollständig automatisiert im Hintergrund erledigen. Ant ist leicht zu erlernen [4] und wenn die Build-Scripts einmal aufgebaut sind, können sie von Projekt zu Projekt weiter vererbt und angepasst werden.